Nahrungsergänzung

Wir haben nun genug über die Hintergründe gesprochen, jetzt geht’s es an die Umsetzung.

Folgende Maßnahmen verbessern die Anzahl und Vitalität unserer Zellkraftwerke (Mitochondrien):

1, Intervalltraining: Das geht auch beim Spazierengehen. Bauen Sie alle 10 Minuten einen "Sprint" von mindestens 1 Minute ein. Das heißt Sie gehen erst 10 Minuten bei normaler Geschwindigkeit und geben dann eine Minute lang "Gas", so dass sie aus der Puste kommen. Dann wieder 10 Minuten normal Gehen und dannn wieder eine Minute schnelles Gehen u.s.w. (geht mit allen Ausdauer- Sportarten)

 

2, kurzes „Fasten“: 16 Stunden fasten z.B. durch Weglassen des Abendessens. Siehe "Ernährung".

 

3, Milchsäuresalze und Nahrungsergänzung: "Sport aus der Flasche" und "Revitabol B-Komplex Plus"

 

4, die Mitochondriendiät: Beschrieben unter "Diät"

 

5, Kälte- Reize: siehe unten

 

Folgende Maßnahmen aktivieren das FOXO- Gen:

1, Reduktion von Insulin und IGF1- Spiegel (siehe "Ernährung" und unter "Diät")

 

2, kurzes „Fasten“: 16 Stunden fasten z.B. durch Weglassen des Abendessens. Siehe "Ernährung".

 

3, Milchsäuresalze"Sport aus der Flasche" 

 

4, Erschöpfungstraining: siehe unten

 

5, Kälte- Reize: siehe unten

 

Mit folgenden 5 einfachen Schritten können Sie Ihre Zellkraftwerke zu einer optimalen und „sauberen“ Funktion aufpäppeln und gleichzeitig das FOXO-Gen aktivieren:

-          Meiden Sie Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und alle Formen von Zucker (Kohlehydrate)

-          Schränken Sie den Eiweißkonsum ein (Fleisch, Wurst, Milchprodukte)

-          Ersetzen Sie das Abendessen durch eine klare Brühe

-          Duschen Sie jeden Tag kalt (langsam auf 5 Minuten steigern)

-          Bewegen Sie sich möglichst viel und bauen Sie einmal die Woche ein sogenanntes „Erschöpfungstraining“ ein (siehe Video)

-         Und nehmen Sie Sport aus der Flasche und Revitabol- B-Komplex PLUS Video Erschöpfungstraining ansehen

Das Erschöpfungstraining

Das hier vorgestellte Erschöpfungstraining wurde vom Notfall- Mediziner Dr. Doug McGuff entwickelt. Wenn Sie sich das Video ansehen, dann können Sie Dr. McGuff selbst beim Training beobachten. Es handelt sich um 5 einfache Übungen, welche mithilfe von Geräten durchgeführt werden. Mein Ziel ist es eine Version dieses Trainings zu entwickeln, welche nicht auf Geräte angewiesen ist. Die verwendeten Geräte sind jedoch sinnvoll, da sie den Übenden erlauben, sich auf eine einfache Bewegung zu konzentrieren und z.B. den Rücken immer  gerade zu halten. So werden Verletzungen vermieden. Beobachten Sie bitte wie "schmerzhaft" langsam die Übungen durchgeführt werden. Der Übende stellt ca. 60- 70% des Gewichts ein, das er maximal bewegen könnte. Dann führt er die Übung so durch, dass er für eine Zyklus von beugen und strecken ca. 30 Sekunden benötigt. Beim Beugen und Strecken wird darauf geachtet, nicht in die maximalen Endpositionen zu gelangen. Also kurz vor der maximalen Beugung und kurz vor der maximalen Streckung aufhören!

Jede einzelne Übung wird so lange wiederholt, bis die betroffene Muskelgruppe total "leer" ist und Nichts mehr geht. Die Anstrengung bei der dritten, vierten oder fünften Wiederholung ist deutlich zu sehen und zu hören. Zwischen den Übungen sollte nur wenig Zeit vergehen. So wird eine maximale Produktion von NAD+ und AMPK erreicht. Beides Faktoren welche FOXO ankurbeln.

Der Kälte- Reiz

Preissnitz und Kneipp waren nicht die ersten die kaltes Wasser als „Heilmittel“ für alle möglichen Leiden einsetzten. Schon Hippokrates und Pytagoras kannten die Wirkungen der Kaltwasser- Anwendungen. Lange führte man die Wirkung des kalten Wassers auf eine reflektorische Erwärmung und Durchblutungsförderung nach dem Kältereiz zurück. Wie ist es möglich dass Preissnitz mit Anwendungen von kaltem Wasser z.B. einen Leberabzess heilen konnte? Jetzt weiß man: Bei Kontakt mit kaltem Wasser werden die Mitochondrien genauso aktiviert wie z.B. durch Intervalltraining. Und schließlich fand Cythia Kenyon, dass ein Kältereiz das Foxo- System aktiviert und so das Immunsystem stärkt, freie Radikale abbaut, die Prozesse und Stukturen in unseren Zellen schützt und repariert und die Energieproduktion hochschraubt. Jetzt endlich lassen sich die Heilerfolge der oft etwas belächelten Wasser- Doktoren erklären.

Da Wasser viel besser leitet als Luft, sind Kaltwasser-Anwendungen in kurzer Zeit deutlich wirksamer als der Aufenthalt in kalter Luft. Sie können sich an den üblichen Empfehlungen für Kneipp- Anwendungen orientieren. Ich empfehle täglich 5 Minuten lang kalt zu duschen. Das geht meist nicht auf einen Schlag. Lassen sie sich Zeit und beginnen Sie mit lauwarmen Wasser. Dann kürzeres Duschen mit nur kaltem Wasser. Dann die Duschzeit auf ca. 5 Minuten verlängern (kommt einem länger vor; also Uhr nutzen). Nicht zu viel des kalten Wassers über den Kopf laufen lassen. Hals und Nacken sind jedoch wichtig, da darunter unsere Depots an braunem Fettgewebe liegen. Diese werden durch die Kälte aktiviert und verbrennen dann vermehrt Ihr gespeichertes Körperfett. Der Schwimmer Michael Phelps verbrennt an einem Trainingstag bis zu 12 000 kcal während ein Tour de France Radfahrer je nach Etappe 5000 bis 7000 kcal verbraucht. Phelps trainiert wahrscheinlich nicht so viel härter als die Arbeit die von den Radfahrern im Wettkampf erbracht wird. Trotzdem verbraucht er fast doppelt so viele Kalorien. Raten Sie mal warum...

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